DFB-Team bei der WM 2018

Drei (Ex-) Bundesliga-Stars gefährden WM-Teilnahme von Manuel Neuer

Manuel Neuer will nach langer Verletzungspause für das DFB-Team bei der WM 2018 spielen. (Foto: imago/Schüler)
Manuel Neuer will nach langer Verletzungspause für das DFB-Team bei der WM 2018 spielen. (Foto: imago/Schüler)

Am Samstagabend testet Österreich gegen Deutschland in Klagenfurt, und die Frage rund um das DFB-Team lautet: Ist Manuel Neuer bereit für die WM 2018 in Russland? Auf Seiten der Österreicher gibt es drei Angreifer, die die Tauglichkeit des Bayern-Stars prüfen werden.

Manuel Neuer ist mit Blick auf die WM 2018 in Russland im mentalen Tunnel angelangt. Über Facebook und Instagram lässt der Superstar des FC Bayern seine Fans an der schweißtreibenden Arbeit fürs Comeback teilhaben.

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Manuel Neuer verkörpert Optimismus

Szenen aus dem WM-Trainingslager mit dem DFB-Team sind zu sehen, etwa mit Torwarttrainer Andreas Köpke oder im Zweikampf mit Bayern-Kollege Mats Hummels.

Alle machen dem 30-Jährigen Mut, er selbst voran. „Das sind die Spiele, die er braucht. Das ist ein richtiger Test. Danach müssen wir entscheiden, ob es geht“, sagte Köpke zum Länderspiel gegen Österreich an diesem Samstag (18 Uhr) in Klagenfurt.

Auch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff ist optimistisch, erklärte: „Er kommt nicht in die Spur, er ist in der Spur.“

Hält Manuel Neuer Belastung Stand?

Doch hält der Weltmeister von 2014 dem Wettkampf Stand? Darüber werden letztlich auch seine österreichischen Gegenspieler entscheiden. die-mannschaft.blog erklärt, wer Neuer am Wörthersee gefährlich wird:

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Alessandro Schöpf, 24 Jahre, FC Schalke: Der Außenspieler, einst beim FC Bayern ausgebildet, ist im 4-3-3-System von Neu-Nationalcoach Franco Foda fest als rechter Außenangreifer vorgesehen. In der vergangenen Saison warfen ein Kreuzbandriss und Rückenprobleme den 24-jährigen Tiroler lange zurück, er machte nur 15 Bundesligaspiele.

Doch: Wenn er fit war, war Schöpf bei Coach Domenico Tedesco stets gesetzt. Schöpf ist mit 1,78 Meter Körpergröße der Typ Wühler, stark im Dribbling, quirlig, dynamisch im Eins-gegen-eins – eine echte Bewährungsprobe für Neuer!

Guido Burgstaller ist ein Instinktstürmer

Guido Burgstaller, 29, FC Schalke: Ein anderer Typ als Schöpf ist der 1,87 Meter große Burgstaller. Der Villacher lebt von seiner Wucht und Unnachgiebigkeit vor dem gegnerischen Tor, erzielte in der vergangenen Saison elf Treffer in 32 Bundesligapartien.

Gemeinsam für Österreich: Marko Arnautovic, Guido Burgstaller, Alessandro Schöpf, Alexander Baumgartlinger und David Alaba. (Foto: imago/Revierfoto)
Gemeinsam für Österreich: Marko Arnautovic, Guido Burgstaller, Alessandro Schöpf, Alexander Baumgartlinger und David Alaba (v.li.). (Foto: imago/Revierfoto)

Burgstaller ist auch deshalb ein anderer Typ, weil er ein Instinktstürmer ist. Er sucht die Chancen, die vermeintlich keine sind, geht die Wege, die Verteidiger nur schwer erahnen.

Gegen ihn kann Neuer beweisen, dass er das Gespür für Laufwege und Angriffssituationen auch mit kaum Spielpraxis nicht verlernt hat.

Marko Arnautovic fordert Manuel Neuer

Marko Arnautovic, 29, West Ham United: Nach vier erfolgreichen Jahren bei Stoke City hatte der Wiener mit serbischen Wurzeln seinen Marktwert versechsfacht, ehe es für ihr nach London ging. Für West Ham United traf er in der vergangenen Saison elf Mal in der Premier League, er bereitete sechs weitere Treffer vor.

Der frühere Bremer ist ein spielstarker Angreifer, der unberechenbare Situationen herausspielt und sich gerne fallen lässt, um eiskalt zuzuschlagen.

Seine bemerkenswerte Schusstechnik macht ihn für Neuer umso wertvoller, da sich der Bayern-Keeper wird mächtig mühen müssen, Arnautovics‘ Schüsse zu entschärfen. Damit der Test in Österreich für ihn vor allem eines wird – der Beweis, dass er bereit ist für die WM 2018 in Russland!

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