DFB-Team bei der WM 2018

Manuel Neuer kann zur WM 2018: die Brasilianer und Frankreich bangen

Auch bei der WM 2018 ein Team: Bundestrainer Joachim Löw (li.) und Keeper Manuel Neuer. (Foto: imago/Sven Simon)
Auch bei der WM 2018 ein Team: Bundestrainer Joachim Löw (li.) und Keeper Manuel Neuer. (Foto: imago/Sven Simon)

Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern kündigt an, dass Manuel Neuer bei der WM 2018 in Russland sehr wahrscheinlich dabei sein wird. In Rio de Janeiro beschwören sie schon mystische Kräfte, in Madrid sind laute Schreie zu vernehmen – und in Paris arbeiten sie an einem Super-Schuh für Karim Benzema von Real Madrid. Eine ironische Analyse.

Zefix noamoi, was für eine Nachricht aus der Säbener Straße! Karl-Heinz Rummenigge, mit Verlaub, so beliebt waren sie in Fußball-Deutschland wahrscheinlich noch nie.

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Was Sie da über die Rückkehr von Manuel Neuer mit Blick auf die WM 2018 in Russland gesagt haben, sorgt für Hitzewallungen bei Millionen deutscher Fußball-Fans zwischen Eifel und Oder, zwischen Kieler Förde und Bodensee. Ja, legst die nieder, wie sie in München sagen würden: Der Manuel ist dabei bei der Fußball-WM!

Was ein Volltreffer von Karl-Heinz Rummenigge

So liest sich zumindest der Rummenigge-Volltreffer, hier nochmal zum Vollgenuss im Wortlaut: „Er ist auf einem sehr guten Weg. Auch mental macht er einen guten Eindruck. Wir sind alle optimistisch, dass er noch in dieser Saison wieder für den FC Bayern spielt“, sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters in einem Interview bei FC Bayern.tv live. Dann stünde nichts im Wege, dass Neuer „auch bei der Weltmeisterschaft wieder im Tor steht“.

Herrlich wohltuende Worte! Kalle, man darf doch Du sagen? Wir sind ja alles Fußballer, net? Sie sorgen für akute Schnappatmung-Gefahr! Fragen Sie erst recht mal in Frankreich, Brasilien und Spanien nach. Die arbeiten doch schon an Notfallplänen, die Griezmänner, die Firminos und die Ramoses, und wie sie – mit Verlaub – alle heißen.

Entsetzen in Frankreich und Spanien

Ein Blick nach Paris: Unterhalb des Louvre tüfteln sie – bei nur einem der WM-Favoriten – doch schon in mutmaßlichen Geheimlabors an einem Endgegner-Schuh für Karim Benzema.

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Zu präsent sind die Bilder von jener Szene im Viertelfinale der WM 2014, als der Stürmerstar von Real Madrid an der Strafraumgrenze mit einem Raketenschuss draufhielt – Neuer aber den Ball mit nur einem Arm abwehrte. Und mit was für einer Selbstverständlichkeit.

Oder ein Blick nach Madrid: Die Schreie der Offiziellen von „La Furia Roja“ seien bis auf die Prachtstraßen zu hören gewesen, heißt es unbestätigten Berichten aus der spanischen Hauptstadt zufolge. Schöner, fast schon sicher geglaubter WM-Titel, und jetzt das!

„Gol de Alemanha!“ Toooooooooor, für Deutschland

Oder der Blick nach Rio de Janeiro: Dem Vernehmen nach haben Vertreter der Selecao Woodoo-Zauberer aufgesucht, die die Reaktionskräfte von Neuer malträtieren sollen. Nur nicht wieder diese Superreflexe, hieß es, schließlich könnte Brasilien aus WM-Gruppe E im WM-Achtelfinale auf Deutschland aus WM-Gruppe F treffen.

Zefix, Heiligsblechle, denken sie sich in Lateinamerika. Oder einfach nur „Gol de Alemanha“, wie der Brasilianer sagen würde. Schließlich wurde der Ausdruck „Tor für Deutschland“ nach dem historischen 7:1 im letzten WM-Halbfinale zum Sprachwitz für alles, was schiefläuft unterm Zuckerhut.

Jetzt wissen alle: Neuer wird rechtzeitig zurückkehren! Übrigens: Auch im Breisgau bei einem gewissen Herrn Jogi L. soll es kurz leidenschaftlich geworden sein – in diesem Sinne: „Gol de Alemanha“!

Liebe Leser, bei dieser journalistischen Stilform handelt es sich um ein sogenanntes Feature, heißt, der Autor ist in seinem Schreibstil frei, nicht alles ist bierernst gemeint! Wobei, ob am Bangen der anderen WM-Favoriten vielleicht doch was dran ist…

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