WM-Play-offs

WM-Play-offs: Vorsicht vor Kyle Lafferty, dem nordirischen Brad Pitt!

Spielt mit Nordirland in den WM-Play-offs: Kyle Lafferty (re.), hier im Duell mit Joshua Kimmich von Deutschland. (Foto: imago/Eibner)
Spielt mit Nordirland in den WM-Play-offs: Kyle Lafferty (re.), hier im Duell mit Joshua Kimmich von Deutschland. (Foto: imago/Eibner)

Nordirland steht vor dem Rückspiel der WM-Play-offs in Basel gehörig unter Druck, die Schweiz dagegen hofft bereits sehnsüchtig auf die WM 2018 in Russland. Ein Frauenheld, der sich gerne mit Brad Pitt vergleicht und spielsüchtig ist, könnte der Nati alles verderben: Kyle Lafferty.

Die WM 2018 in Russland ist für die Schweiz greifbar nah: Nach dem 1:0 in Belfast genügt der Nati an diesem Sonntag (18 Uhr) in Basel schon ein Unentschieden für die nachträgliche WM-Qualifikation. Die Schweiz bangt, hofft, fiebert. Doch: Auch wenn die Ausgangslage vor dem Rückspiel gegen Nordirland günstig ist. Ein Nordire, Frauenheld und Goalgetter zugleich, hat etwas dagegen.

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Kyle Lafferty führte Nordirland zur EM 2016

Kyle Lafferty ist sein Name. Er kann der Nati im St. Jakob-Park richtig weh tun. Einst schoss er Nordirland mit sieben Toren in neun Spielen zur EM 2016 in Frankreich. In der WM-Qualifikation war er nicht Stammspieler, durfte nun im Hinspiel aber von Beginn an ran. Seine Stärke: Lafferty ist ein klassischer Mittelstürmer, hat den sogenannten Riecher, weiß, wo er stehen muss.

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Da die Offensivkonzepte der fußballerisch limitierten Green and White Army limitiert sind, wird es für die Briten gegen die Nati auf Spieler seines Kalibers ankommen. Immerhin hat er 20 Tore in 65 Länderspielen erzielt.

Brisantes Interview vor den WM-Play-offs

Der 30-Jährige polarisiert derweil auch neben dem Platz. Vor den WM-Play-offs gestand der Angreifer, der zwischen 2008 und 2012 für die Glasgow Rangers stürmte, in einem Interview mit der BBC seine Spielsucht. Der Makel verschlang Unsummen seiner Gehälter.

„Nach dem Training hatte ich oft nichts Besseres zu tun, als zu Buchmachern zu gehen oder online zu spielen“, meinte er über seine Zeit in Glasgow. Pferde-, Hunderennen und Roulette, Online-Zocken, alles war dabei. Kritiker werfen ihm bis heute vor, durch seinen ausschweifenden Lebenswandel sein Talent vergeudet zu haben.

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„Ich bin wie Brad Pitt“

Auch seine Frauengeschichten sorgten für Aufsehen: Zuerst war er mit einer Miss Schottland verheiratet, heute ist er es mit einer ehemaligen Miss-Kandidatin.

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Dass er Schlag bei Frauen hat, „liegt an meinem Humor“, meinte Lafferty einmal schelmisch. „Ich würde mich nicht als George Clooney bezeichnen, ich bin mehr wie Brad Pitt.“

Kyle Lafferty kämpft gegen seine Spielsucht

Lafferty, mittlerweile bei Heart of Midlothian in Schottland unter Vertrag, beschloss derweil, was gegen seine Spielsucht zu unternehmen, eine Therapie zu machen. „Ich wollte es öffentlich machen, ehrlich sein. Wenn es andere Fußballer mit Spielsucht gibt, hilft es ihnen vielleicht, wenn ich über meinen Kampf spreche“, schilderte er.

Seinen nächsten Kampf ficht Kyle Lafferty mit der Schweizer Nati aus. Die Spieler von Vladimir Petkovic sollten vorbereitet sein – auf den nordirischen Brad Pitt.

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