Überblick zur WM-Auslosung 2018

WM-Auslosung: Das sind die Lostöpfe zur WM 2018

Mit dem DFB-Team bei der WM 2018 ein Favorit: Joachim Löw. (Foto: imago/Schüler)
Mit dem DFB-Team bei der WM 2018 ein Favorit: Joachim Löw. (Foto: imago/Schüler)

Die 32 Teilnehmer der WM 2018 in Russland stehen fest. Und damit auch die vier Lostöpfe für die WM-Auslosung. Die-Mannschaft.blog erklärt Euch, welches Team in welchem Lostopf gelandet ist, welchen Gegnern das DFB-Team sicher aus dem Weg geht – und welche Hammer-Gruppe dem Weltmeister droht.

Gegen wen spielt Weltmeister Deutschland bei der WM 2018 in Russland? Die Antwort gibt es bei der WM-Auslosung am 1. Dezember im Kreml in Moskau. Nach dem Sieg von Peru im letzten Spiel der WM-Play-offs stehen seit Mitte November alle 32 Teilnehmer des Turniers fest.

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Russland und DFB-Team in Topf 1

Und damit auch alle vier Lostöpfe zu je acht Mannschaften für die WM-Auslosung. Die qualifizierten Mannschaften sind in diese gemäß Weltranglistenplätzen eingeteilt. In Topf eins ist zudem Russland als Gastgeber gesetzt. Das DFB-Team, als Weltranglisten-Erster ebenfalls im ersten Topf, trifft demnach in der Vorrunde der WM 2018 auf jeden Fall nicht auf die Sbornaja.

Dennoch könnte Deutschland eine Hammergruppe erwischen. Könnte. Denn: In Topf zwei sind mit Spanien, England, Mexiko, Kolumbien und Kroatien echte Topnationen. Festgelegt ist, dass maximal zwei europäische Teams in jeder der acht WM-Gruppen (je vier Nationen) spielen.

Spanien droht bei WM-Auslosung

Ein Beispiel: „Die Mannschaft“ könnte eine Gruppe mit Spanien, Costa Rica und dem spielstarken Nigeria erwarten. Aber ebenso zum Beispiel eine WM-Gruppe mit Kolumbien um James vom FC Bayern, die unbequemen Isländer und das nicht minder unbequeme Marokko – oder Nigeria. Hätte, wäre, wenn.

Übrigens: Zwei Mannschaften aus einem Kontinentalverband sind nur bei den Europäern möglich. Bei den anderen Verbänden ist dies ausgeschlossen. Brasilien (Topf 1) kann in der Vorrunde also zum Beispiel nicht auf Kolumbien oder Peru (Topf 2) treffen. Das zöge wahrlich eine wirklich starke WM-Gruppe nach sich. Die Beispiele sind vielfältig. Die-Mannschaft.blog gibt einen Überblick über die Lostöpfe – und damit die möglichen Gruppen-Konstellationen. 

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Lostopf Nummer 1: Russland (Gastgeber), Deutschland (Nummer 1 Weltrangliste), Brasilien (2), Portugal (3), Argentinien (4), Belgien (5), Polen (6), Frankreich (7)

Lostopf Nummer 2: Spanien (8), Peru (10), Schweiz (11), England (12), Kolumbien (13), Mexiko (16), Uruguay (17) und Kroatien (18).

Lostopf Nummer 3: Dänemark (19), Island (21), Costa Rica (22), Schweden (25), Tunesien (28), Ägypten (30), Senegal (32), Iran (34)

Lostopf Nummer 4: Serbien (38), Nigeria (41), Australien (43), Japan (44), Marokko (48), Panama (49), Südkorea (62), Saudi-Arabien (63)

Dem WM-Pokal bei der WM-Auslosung ganz nah: Fifa-Präsident Gianni Infantino. (Foto: imago/ITAR TASS)
Dem WM-Pokal bei der WM-Auslosung ganz nah: Fifa-Präsident Gianni Infantino. (Foto: imago/ITAR TASS)

Beispiele: Wartet Serbien ganz zum Schluss?

Beispiel Nummer eins: Den vermeintlich stärksten Gegner bekommt das DFB-Team direkt aus Lostopf 2. Eine mögliche Gruppe wäre mit den Nationalteams von Spanien (Europa, Lostopf 2), Senegal (Afrika, Lostopf 3) und Südkorea (Asien, Topf 4). Wird prompt ein europäischer Gegner gezogen, fallen Dänemark, Island, Schweden und Serbien sowieso als mögliche weitere Gegner weg.

Beispiel Nummer zwei: Eine mögliche Gruppe wäre mit den Nationalteams von Kolumbien (Südamerika, Lostopf 2), Island (Europa, Lostopf 3) und Nigeria (Afrika Lostopf 4). Wird eines der drei südamerikanischen Teams oder Mexiko aus Lostopf 2 Deutschland zugelost, wären die drei Skandinavier und Serbien weiter möglich.

Beispiel Nummer drei: Eine mögliche Gruppe wäre mit den Nationalteams von Mexiko (Nordamerika, Lotopf 2), Tunesien (Afrika, Lostopf 3) und Serbien (Europa, Lostopf 4). Dann bliebe Serbien als europäische Option im letzten Topf übrig.

Beispiel Nummer vier: Möglich ist aber auch eine Gruppe ohne weiteren europäischen Gegner. Zum Beispiel mit: Peru (Südamerika, Lostopf 2), Ägypten (Afrika, Lostopf 3) und Panama (Nord- und Mittelamerika, Lostopf 4). Eins ist sicher: Es wird richtig spannend in Moskau!

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