Frankreich bei der WM 2018

Benjamin Pavard: Passsicher wie Mats Hummels, robust wie Sergio Ramos

Mit Frankreich bei der WM 2018: Benjamin Pavard. (Foto: imago/PanoramiC)
Mit Frankreich bei der WM 2018: Benjamin Pavard. (Foto: imago/PanoramiC)

Der junge Benjamin Pavard gilt beim VfB Stuttgart anfangs als Unsicherheitsfaktor. Heute erinnert er mit seiner Spieleröffnung an Mats Hummels und mit seinen konsequenten Zweikämpfen an Sergio Ramos. Davon will Frankreich auch bei der WM 2018 in Russland profitieren. Sein Selbstbewusstsein präsentiert er gerne auch mal halbnackt auf Instagram. 

Zur Person: Benjamin Pavard wurde am 28. März 1996 in Maubeuge an der französisch-belgischen Grenze geboren. Der junge Innenverteidiger ist mit dem Model Thiphanie Martin liiert, die 2015 Miss Arras wurde. 2016 zog es den Nord-Franzosen zum VfB Stuttgart ins Schwabenland. Die WM 2018 in Russland wäre seine erste mit dem A-Team.

Anzeige

Beim VfB Stuttgart „zum Mann gereift“

Vereine: Bereits mit neun Jahren kam Benjamin Pavard in die Jugendabteilung des OSC Lille, mit 18 stieg er bei dem Klub aus der Ligue 1 zu den Profis auf. Vor der Saison verpflichtete der VfB Stuttgart den Youngster für kolportiert fünf Millionen Euro. Mit den Schwaben stieg der Abwehrmann nach einer Saison aus der 2. Liga in die Bundesliga auf.

„Ich bin zu einem Mann gereift“, sagt er über seine Entwicklung in der Bundesliga. So sehr, dass seit Ende 2017 auch RB Leipzig an ihm dran ist. Das berichtete zumindest die Bild. Und auch mit dem FC Bayern wurde er Ende der vergangenen Saison wiederholt in Verbindung gebracht.

Benjamin Pavard grüßt japanisch

Kurioses/Besonderes: Pavard nennt Mats Hummels als auch Sergio Ramos als seine Vorbilder. Elegant wie Hummels, robust wie Ramos – der Stuttgarter erinnert in seinem Spielstil an beide. Er wolle irgendwann ein „Champion“ werden, sagte er einmal. Das kann er sich am besten bei seinen Vorbildern abschauen.

Pavard ist ferner ein typischer Social-Media-Fußballer. Auf Instagram ist er omnipräsent, das gilt auch für seine Freundin. Pavard zeigt sich – und seinen Six Pack – dabei gerne auch mal halbknackt im Pool. Im Verein hat er zudem einen Spleen: Nach Toren oder Spielen macht er mit zusammen gefalteten Händen einen höflichen japanischen Gruß mit seinem Teamkollegen Takuma Asano – dieser gilt als sein bester Freund in Deutschland.

Benjamin Pavard hat eine überragende Passquote

Stärken: Pavard ist ein Innenverteidiger, Typ erster Spieleröffner. Beim VfB hat er eine Passquote von teils 92 Prozent. Fans mit hohem Blutdruck aufgepasst: Dabei wagt er gerne auch mal nervenraubende Querpässe am eigenen Strafraum.

Anzeige

Pavard ist eben auch schnörkellos in Zweikämpfen. Anfangs wurde ihm noch vorgehalten, er sei in der Verteidigung zu ungestüm, bei seinen Zuspielen zu riskant. Diese Makel hat er abgelegt. „Mit Arroganz hatte mein Spiel nichts zu tun“, meinte er dazu.

Hinzukommt, dass seine Paradeposition zwar die Innenverteidigung ist, er aber auch sehr gut als Außenverteidiger und selbst im defensiven Mittelfeld einsetzbar ist. Das macht ihn für den Coach der Equipe Tricolore, Didier Deschamps, umso interessanter. Er ist eben eine elegant-robuste Mischung aus Mats Hummels und Sergio Ramos.

Social Media:

instagram.com/benpavard21

Twitter@BenPavard28

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen