DFB-Team bei der WM 2018

Fußball-WM 2018: Warum es für Manuel Neuer keinen Sinn macht

Verpasst wohl die Fußball-WM 2018: Manuel Neuer vom FC Bayern. (Foto: imago/Sven Simon)
Verpasst wohl die Fußball-WM 2018: Manuel Neuer vom FC Bayern. (Foto: imago/Sven Simon)

Manuel Neuer bangt um die Fußball-WM 2018 in Russland, und mit dem Weltmeister ganz Fußball-Deutschland. Der Torhüter des FC Bayern und sein Coach Jupp Heynckes schüren nun weitere Zweifel an einer WM-Teilnahme. Es zeigt die Ausweglosigkeit für Neuer.

Die Ansage, die Manuel Neuer während der Präsentation des neuen Trikots des FC Bayern wählte, war schon mal sehr aussagekräftig.

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„Ich muss für mich, die Mannschaft und die Fußballrepublik Deutschland die richtige Entscheidung treffen. Da hilft es nicht, sich aus der Ruhe bringen zu lassen“, meinte der Weltmeister mit Blick auf die WM 2018 in Russland.

Manuel Neuer muss weiter warten

Die richtige Entscheidung für die Fußballrepublik Deutschland – mit diesem Satz lässt sich schon mal was anfangen. Kryptisch, teils nebulös waren dagegen die Einschätzungen der vergangenen Monate, wann, ja wann denn endlich Manuel Neuer nach seinem wiederholten Mittelfußbruch zurückkehren werde.

Ins Tor des FC Bayern. Und in das des DFB-Teams. Eigentlich hätte die deutsche Nummer eins zum Ende der Saison noch in der Bundesliga spielen sollen, zuerst beim 1. FC Köln, letztlich immerhin am letzten Spieltag beim VfB Stuttgart.

Macht die Fußball-WM 2018 für Manuel Neuer Sinn?

Doch daraus wurde – und wird – nichts. Macht dann überhaupt noch eine Teilnahme an der Fußball-WM 2018 Sinn?

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„Das kann ich im Moment nicht sagen“, meinte der 32-Jährige selbst auf die Frage, ob er denn zu 100 Prozent bei der WM 2018 dabei sein werde. „Ich denke nicht, dass es vorstellbar ist, dass ich ohne Spielpraxis in so ein Turnier gehe“, sagte er weiter.

Umso mehr Bedeutung hatte vor diesem Hintergrund nun folgende Aussage von Bayern-Trainer Jupp Heynckes zum kicker: „Manuel wird gegen Stuttgart nicht spielen – und auch im Pokalfinale nicht.“

FC Bayern und Jupp Heynckes revidieren

Der FC Bayern und Heynckes ruderten schnell zurück. So sei das vom scheidenden Bayern-Trainer nie gesagt worden, hieß es aus der Säbener Straße in München.

„Tatsache ist, dass Manuel am Samstag beim letzten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart noch nicht im Kader stehen wird“, wurde Heynckes später zitiert: „Für das Pokalfinale ist die Entscheidung noch offen.“

Und was ist mit dem DFB-Team? Vom 23. Mai bis 9. Juni  ist Weltmeister Deutschland im Trainingslager in Eppan, Südtirol. Es stehen noch zwei Testspiele an – am 2. Juni in Klagenfurt gegen Österreich, und am 8. Juni in Leverkusen gegen Super-WM-Außenseiter Saudi-Arabien.

Bayern-Intimus zweifelt an WM-Teilnahme

Es bliebe noch Zeit, Neuer Spielpraxis zu geben – theoretisch! Ein Ex-Physio des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft glaubt an eine viel spätere Rückkehr: Oliver Schmidtlein.

„Ich denke, dass er frühestens bei den K.o.-Spielen bei der WM eingreifen könnte“, sagte Schmidtlein der Sport Bild zur Causa Neuer. Bundestrainer Joachim Löw erklärte zwar, notfalls vier Torhüter mit ins WM-Trainingslager zu nehmen. Doch macht das Sinn? Neuer selbst hat seine Antwort auf diese Frage offenbar schon gefunden.

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