Belgien bei der WM 2018

Marouane Fellaini: Lockenkopf, ohne Lobby bei den Fans

Für Belgien bei der WM 2018: Marouane Fellaini. (Foto: imago/Belga)
Für Belgien bei der WM 2018: Marouane Fellaini. (Foto: imago/Belga)

Marouane Fellaini polarisiert die Fans von Belgien und von Manchester United. Bei der WM 2018 wird er für die „Diables Rouges“ vor allem durch seine Kopfballstärke und im Spielaufbau gefragt sein. Der Hüne ist aber auch skandalträchtig, soll zum Beispiel einem weiblichen Fan Nacktbilder von sich geschickt haben.

Zur Person: Marouane Fellaini ist marokkanischer Abstammung, am 22.11.1987 im belgischen Etterbeek geboren. Der Rechtsfuß hat seine Stammposition im zentralen Mittelfeld, mal als Verbindungsspieler auf der Acht, mal als Sechser im defensiven Mittelfeld. 2008 gab Fellaini sein Debüt für die „Diables Rouges“, die roten Teufel, wie die Fans die belgische Nationalmannschaft auch bei der WM 2018 in Russland rufen werden.

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Vom FC Everton zu Manchester United

Vereine: Fellaini wurde bei Standard Lüttich ausgebildet, wechselte als 20-Jähriger 2008 zum FC Everton in die Premier League. Nach fünf Jahren in Liverpool ging es schließlich für kolportiert mehr als 32 Millionen Euro Ablöse weiter zu Manchester United, wo der Belgier meist Stammspieler ist.

Angeblicher Nacktskandal

Kurioses/Besonderes: Die Frisur ist sein Markenzeichen, Fellaini ist vor allem als Lockenkopf von Manchester United bekannt. Bei den Fans des Klubs ist er jedoch wegen seiner eigenen, teils arroganten Art umstritten. Starcoach Jose Mourinho zog den Belgier einst dem bei den Fans enorm populären Bastian Schweinsteiger vor.

Zudem ist sein Image alles andere als sauber, nicht nur wegen seiner teils überharten Spielweise. So soll Fellaini dem britischen Daily Star zufolge einen weiblichen Fan, dem französischen Fotomodell Eglantine Aguilar, Nacktbilder von sich geschickt haben und die junge Mittzwanzigerin in sein Haus eingeladen haben.

Marouane Fellaini ist kopfballstark

Stärken: Den 1,94 Meter großen Fellaini zeichnen eine starke Physis und damit ein körperbetontes Zweikampfverhalten aus. Der Mittelfeldmann geht in der Premier League oft in Tacklings, ist trotzdem technisch versiert und im Spielaufbau ein wichtiger Verbindungsspieler zwischen Defensive und Offensive für Belgien bei der WM 2018.

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